kaffeeringe
kaffeeringe
@kaffeeringe@fotos.kaffeeringe.de

Life is short. Be kind.
#Kiel

1.443 Beiträge
743 Folgende
Eine Person mit langen Haaren geht auf einem modernen Platz vor einem eleganten Gebäude mit großen Fenstern und einer markanten oberen Etage zu, umgeben von grünen Pflanzen und Sitzgelegenheiten.
Im modernen Innenraum des Südbahnhofs hängen ein historisches Pferdegespann und ein großes Flugzeugmodell von der Decke, während die Wände mit Holz und Beton gestaltet sind und große Fenster für Tageslicht sorgen.
Eine Frau in einem leuchtend gelben Kleid sitzt entspannt auf einer grünen Couch mit floralem Muster, während sie mit einem selbstbewussten Blick den Betrachter anblickt, umgeben von einer neutralen Wand.
Eine informative Ausstellungstafel thematisiert die wachsende Bedeutung des Automobils in der Stadt, die Herausforderungen durch Verkehrsunfälle und die Entwicklung städtischer Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer.
Eine weiße Skulptur einer sitzenden Figur mit langen Haaren, die auf einem Podest in einem modernen Ausstellungsraum präsentiert wird, während im Hintergrund historische Plakate und Schwarz-Weiß-Fotos an den Wänden zu sehen sind.
Eine elegante, weiße Marmorstatue einer weiblichen Figur mit langen Haaren, die einen Stoff um ihre Hüften drapiert, steht vor einem unscharfen Hintergrund mit Landschaftsmalerei.


Einen guten Zugang zu einer Stadt bekommt man in der Regel über das Stadtmuseum. Wenn man einmal gesehen hat, warum die Stadt so ist, wie sie ist, findet man sich gleich viel besser zurecht.

Spannend finde ich die Wurzeln Wiens als römisches Lager, das man an der Form der Straßen in der Innenstadt immer noch erkennen kann – wie auch jede spätere Phase.

Das Wien Museum ist eine großartige Mischung aus Geschichte und Kunst. Hier hängen auch Werke von Gustav Klimt, aber nicht nur als Werk des Künstlers, sondern als Abbild gesellschaftlicher Entwicklungen. Das Portrait einer Schauspielerin ist begleitet von einer Erklärung ihrer Stellung damals: unabhängig, aber die Leute schauten auch auf sie herab.

Es gibt eine ausgiebige, kritische Auseinandersetzung mit dem Antisemintismus in der österreichischen Geschichte, den nicht erst Adolf Hitler gebracht hat. So könnte Wiens Burgermeister Lueger ein Vorbild Hitlers gewesen sein.

Spannend fand ich auch die Geschichte von immer wieder stattfindenden Phasen der Einwanderung. Man rief Arbeitskräfte und es kamen Menschen, wie Max Frisch sagte. Immer wieder wurden auch die abgewertet, bis sie ganz normal dazu gehörten.

Der Besuch im Wien Museum hat sich gelohnt. Spätestens oben im Cafe.

Eintritt frei.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert