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Ein Kampf gegen Windmühle wäre vermutlich leichter als der Kampf, den sich Matthias Spielkamp @spielkamp@mastodon.social von Algorithmwatch @algorithmwatch@chaos.social ausgesucht hat:

Er versucht herauszufinden, welche Auswirkungen die „KI“-Overviews von Google auf den Traffic vor allem von Medienseiten haben.
Weil es der Bundesnetzagentur für eine Einschätzung nicht reichte, wenn Medien wie bspw. die Apoteken-Umschau sagte, ihr Traffic sei um 70 % gefallen seit der Einführung der Zusammenfassungen, hat Matthias versucht rohe Zahlen von Google zu bekommen.
Dazu können Forschende über die EU-Kommission anfragen, ob sich Daten bekommen können. Das sollte dann auch möglich sein und Google ist dann auch verpflichtet, das zu tun.
Nur: Das Antragsformular der EU im Netz hat über 3 Monate immer wieder neue Fehler ausgespuckt. Nachdem der Antrag dann endlich gestellt war, dauerte es ewig, bis die irische Datenschutzbehörde den Antrag scheitern lies mit der Frage, wie die geheimen Unternehmensdaten denn geschützt würden.
Deshalb ging es jetzt in eine neue Runde. Wieder ist das EU-Formular kaputt und es dauert alles ewig. Nur damit irgendwann Google dann bestenfalls doch Daten zur Verfügung stellen muss und Algorithmwatch mit Zahlen belegen kann, wie der Traffic 2025 eingebrochen ist… Wenn längst Tatsachen geschaffen und Normalität geworden sind.
Der sofort greifbare Effekt allerdings ist, dass Algorithmwatch belegt, dass dieser Zugang zu Forschungsdaten nicht funktioniert und deswegen auch bestenfalls ein Feigenblatt ist. Damit wird man BigTech nicht einhegen. Schon gar nicht, wenn der irische „Datenschutz“ nicht vom BigTech-Lobbyismus zu unterscheiden ist.

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